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CSR in Kärnten - Erste Umfrageergebnisse des Projekts

122 kärntnerische Unternehmen haben sich bisher aktiv an der Befragung im Rahmen des von der EU geförderten Projekts "Verantwortung zeigen" beteiligt, dessen Ziel es ist die gesellschaftlichen Aktivitäten der Unternehmen umfassend zu dokumentieren.

Träger des Projekts sind die beiden österreichweiten Vereine, respACT austria und Center for Corporate Citizenship Austria, welche die Förderung von gesellschaftlicher Verantwortung von und in Unternehmen verfolgen. Die Erhebung wird zugleich in Südtirol durchgeführt und in beiden Fällen von Dr. Iris Straßer (Strasser & Strasser Consulting GmbH) umgesetzt.

Aus dem Zwischenergebnis gehen folgende Schwerpunkte des gesellschaftlichen Engagements der Kärntner Unternehmen hervor:

  • 87% der Unternehmen geben an, dass die persönliche Werthaltung der Führungsebene der bestimmende Faktor des Engagements ist.
  • 84% Prozent der Unternehmer und Führungskräfte wollen mit ihrer Geschäftstätigkeit auch etwas Positives in ihrem Umfeld bewegen.
  • Kunden sind die wichtigsten Partner der Unternehmen, unmittelbar gefolgt von Mitarbeitern; mit einigem Abstand werden Banken und Medien als Interessensgruppen ernst genommen.
  • Soziales Engagement umfasst vor allem Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und die Weiterbildung von MitarbeiterInnen; für die betriebliche Unterstützung bei der Kinderbetreuung fühlen sichdie Unternehmen deutlich weniger zuständig.
  • Im ökologischen Engagement dominiert Risikovorsorge.
  • Gemeinnütziges Engagement, z.B. Sponsoring und Spenden, ist für viele Kärntner Betriebe selbstverständlich, wird aber selten geplant und meist spontan entschieden.
  • Hindernisse orten Unternehmen im hohen Zeitaufwand und der fehlenden Wertschätzung ihres Engagements. Bei den Erwartungenstehen verstärkte Öffentlichkeit des Themas und erfolgreicheBeispiele aus der Praxis an erster Stelle.
  • Es gibt wenig signifikante Unterschiede zwischen größeren Unternehmen (über 50 Mitarbeiter) und kleineren (unter 50 Mitarbeiter). Für größere Unternehmen sind Medien und Anteilseigner (z.B. Aktionäre) als Partner deutlich wichtiger, zudem spielt für sie die Lehrlingsausbildung eine um vieles wichtigere Rolle als für kleine Betriebe.
In einem weiteren Schritt werden Good Practise Beispiele gesammelt und mit besonders engagierten Betrieben Unternehmensreportagen erstellt.

Dies soll einen Anstoß geben, das gesellschaftliche Engagement gezielt auszubauen.
Eine Reihe namhafter Unternehmen haben bereits ihr Interesse bekundet und ihre Teilnahme an der Initiative zugesagt. Darunter etwa die Hirsch Servo AG, die sich seit geraumer Zeit mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander setzt und erst vor kurzem ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht hat – zugleich den ersten in Kärnten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Zwischenergebnisse des Projekts (PDF, 4MB)


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