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Austrian Business Academy for Sustainable Development
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Nachhaltigkeit in der Lieferantenkette eines Automobilherstellers

Nachhaltige Entwicklungen auch in den Lieferantenbeziehungen zu verankern – darum ging es bei einem Forschungsprojekt im Auftrag der Volkswagen AG und der deutschen Universität Oldenburg.

In dem Projekt wurde der Handlungsspielraum des Volkswagen-Konzerns im Rahmen seiner Lieferantenbeziehungen analysiert. Danach wurde ein Konzept zur Integration von Umwelt- und Arbeitsschutzkriterien sowie sozialen Rechten in das globale Beschaffungsmanagement entwickelt.

Das Konzept geht von der Annahme aus, dass ein umweltbewusster und sozial engagierter Lieferant ein auch ökonomisch überdurchschnittlich guter und zuverlässiger Partner ist, von dem der Auftraggeber langfristig profitiert. Ziel ist die Schaffung und Anwendung von Umweltmanagementsystemen und der aktive Umgang mit ökologischen Herausforderungen. Dazu gehören die Vermeidung von Umwelt- und Gesundheitsschäden, die Entwicklung von Produkten und Prozessen mit geringem Ressourcenverbrauch und die Abfallvermeidung durch Recycling und Entsorgung.

Bezüglich des Sozialverhaltens soll das Problembewusstsein – etwa durch Fortbildungsseminare – bei den MitarbeiterInnen und Lieferanten gestärkt werden. Es gelten Verbote der Diskriminierung und der Zwangs- und Kinderarbeit sowie die Hinwendung zu vertraglich geregelten Arbeitsverhältnissen und angemessener Vergütung bei garantierten Mindestlöhnen. (ASD, 28.06.2006)


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